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Dr. Marcus Kellner, Chefanalyst für Konjunkturforschung bei Konjunktur Kompass GmbH

Dr. Marcus Kellner

Chefanalyst für Konjunkturforschung

Konjunktur Kompass GmbH

»Gute Konjunkturanalyse muss nicht akademisch sein — sie soll Unternehmen und Investoren bei besseren Entscheidungen helfen. Das ist, worum es mir bei meiner Arbeit geht.«

Dr. Marcus Kellner

Marcus Kellner kam Anfang der 2010er Jahre durch seine Dissertation zur Zyklologie der deutschen Industrie in die Konjunkturforschung. Bei der KfW-Bankengruppe spezialisierte er sich auf die Deutung von Geschäftsklimaindizes und deren Auswirkungen auf Kreditvergabeverhalten — eine Arbeit, die ihm tiefe Einblicke in die Mechanismen von Auftragseingängen und Produktionsentwicklung verschaffte.

Seine besondere Stärke liegt in der Fähigkeit, komplexe Sachverständigenrat-Gutachten für Praktiker zugänglich zu machen, ohne dabei wissenschaftliche Rigor zu opfern. Bei Konjunktur Kompass GmbH hat er sich zum Ziel gesetzt, Deutschland wirtschaftliche Realität durch fundierte Indikatorenanalyse greifbar zu machen.

Professioneller Werdegang

14 Jahre Erfahrung in Konjunkturforschung und Wirtschaftsanalyse

2012

Promotion in Volkswirtschaftslehre

Dissertation zum Thema zyklische Schwankungen in der deutschen Industrie an der Universität München. Fokus auf die Analyse von Auftragseingängen und Geschäftserwartungen.

2012–2018

Senior Economist bei KfW-Bankengruppe

Sechs Jahre intensive Spezialisierung auf die Interpretation von Geschäftsklimaindizes und deren Auswirkungen auf Kreditvergabeverhalten. Entwicklung von Prognosemodellen basierend auf ifo Geschäftsklimaindex und ZEW Konjunkturerwartungen.

2018–2020

Einstieg bei Konjunktur Kompass GmbH

Wechsel als Senior Analyst. Aufbau der analytischen Infrastruktur für monatliche Konjunkturberichte und Indikatoreninterpretation.

2020–Heute

Chefanalyst für Konjunkturforschung

Verantwortung für redaktionelle Ausrichtung und monatliche Analysen zu Geschäftsklima, Auftragseingängen und Sachverständigenrat-Gutachten. Seine Publikationen zur ZEW-Methodologie und zum Zusammenhang zwischen Geschäftserwartungen und tatsächlicher Produktion gelten als Standardreferenzen in Fachkreisen.

Spezialisierungen

Kernkompetenzen in der Deutung deutscher Konjunkturindikatoren

ifo Geschäftsklimaindex

Tiefe Expertise in der Interpretation des ifo Index. Marcus versteht nicht nur die aktuellen Werte, sondern auch die zugrunde liegenden Umfragedaten und deren Bedeutung für zukünftige Wirtschaftsentwicklung.

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ZEW Konjunkturerwartungen

Spezialist für die Analyse von Finanzmarkterwartungen und deren Divergenzen zu realen Indikatoren. Er erklärt, wie man ZEW-Daten richtig einordnet und welche Prognosen zuverlässig sind.

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Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe

Ein Frühindikator, den viele Investoren unterschätzen. Marcus zeigt, wie Auftragseingänge zuverlässige Signale für Produktionstrends geben und warum dieser Index für die Konjunkturprognose entscheidend ist.

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Sachverständigenrat Jahresgutachten

Die jährlichen Berichte sind dicht und komplex — aber essentiell für Investoren. Marcus erklärt, wie man die Kernaussagen extrahiert und warum bestimmte Empfehlungen Märkte bewegen.

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Konjunkturzyklus-Analyse

Nicht nur aktuelle Daten, sondern das große Bild. Marcus analysiert, wo Deutschland im Zyklus steht, welche Phasen anstehen und welche Sektoren besonders anfällig sind.

Sektorale Konjunkturprognosen

Wirtschaft ist nicht monolithisch. Marcus entwickelt Prognosen für einzelne Branchen — Verarbeitendes Gewerbe, Bauwirtschaft, Dienstleistungen — basierend auf spezialisierten Indikatoren.

Fachliche Stärken

Was Marcus auszeichnet

14

Jahre Erfahrung in Konjunkturforschung

6

Jahre bei KfW-Bankengruppe als Senior Economist

4

Kern-Indikatoren im tiefen Detail erklärt

2012

Promotion zu zyklischen Schwankungen in der Industrie

Die Marcus-Kellner-Methode

Marcus arbeitet nach einem klaren Prinzip: Tiefe ohne Unzugänglichkeit. Er analysiert deutsche Konjunkturindikatoren mit akademischer Strenge, erklärt die Ergebnisse aber so, dass auch Praktiker ohne Ökonomiestudium verstehen, was die Daten bedeuten.

Seine Analysen kombinieren drei Elemente: die aktuellen Zahlen (Was sagen die Indikatoren heute?), die historische Perspektive (Wie passt das in den längerfristigen Trend?) und die praktische Konsequenz (Was sollte ein Investor oder Unternehmer jetzt tun?). Das ist nicht einfach Datenbeschreibung — das ist Deutung für die Praxis.

Besonders stolz ist er auf seine Publikationen zur ZEW-Methodologie. Viele Investoren nutzen die Daten, ohne wirklich zu verstehen, wie sie entstehen. Marcus erklärt die Mechanik — und damit auch die Grenzen — dieser wichtigen Erwartungsindikatoren.

Präzision

Jede Aussage ist datenbasis und nachvollziehbar

Klarheit

Komplexe Konzepte werden verständlich erklärt

Orientierung

Praktische Implikationen stehen im Fokus

Kontextualisierung

Indikatoren werden in historische Zusammenhänge eingeordnet

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